Tarifvertrag kraftfahrer hessen

    In der fünften Verhandlungsrunde hat der Landesverband der Hessischen Busunternehmen (LHO) den Fahrern lediglich eine Lohnerhöhung von 13,50 Euro auf 15,60 Euro pro Stunde über einen Zeitraum von vier Jahren angeboten. Daran ändert nichts an den Hungerlöhnen, die für einen angemessenen Lebensstandard im teuren Rhein-Main-Gebiet nicht ausreichen. Die Arbeitgeber hielten die Lohnerhöhung jedoch angesichts der geringen staatlichen Subventionen, die nicht alle Kosten für die Erbringung von Verkehrsdienstleistungen decken, für zu umfangreich. Eine solche Anhebung der Löhne der Busfahrer würde daher das finanzielle Defizit der Busunternehmen weiter erhöhen. Alternativ schlugen die Arbeitgeber eine Erhöhung der Monatslöhne um fast 30 % auf 7.013 EEK (448 ) vor. Der Generaldirektor der IAO besuchte Oslo am 20. September und traf die Foodora-Streikenden während einer ihrer täglichen Fahrraddemonstrationen und sammelte Unterstützung für ihre Forderung nach einem Tarifvertrag mit dem Unternehmen. Als im September eintägige Streiks begannen, waren die Busfahrer im Saarland mitten in einem zweiwöchigen Streik. Verdi sorgte jedoch dafür, dass diese Streiks getrennt blieben.

    Im Saarland teilte die Gewerkschaft die Beschäftigten der kommunalen Busunternehmen von den Beschäftigten privater Unternehmen. Bis zur letzten Minute bemühte sich Verdi um einige Zugeständnisse der Unternehmen, um die Beschäftigten dazu zu bringen, eine Vereinbarung zu akzeptieren. Am vergangenen Donnerstag fand eine fünfte Verhandlungsrunde mit den privaten Unternehmen statt. Für Verdi ist der Streik vor allem ein Mittel für die Beschäftigten, sich auszutoben. Verdi ist sehr sensibel für die Interessen der Unternehmen. In der Präambel des Verdi-Vertrags 2014 mit dem hessischen Nahverkehr heißt es beispielsweise: „Dieser Tarifvertrag zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Verkehrsbetriebe zu schaffen und zu erhalten.“ Es ist in vielen Städten immer häufiger zu sehen: Foodoras Fahrradfahrer liefern Restaurant-Essen. Doch gerade jetzt in Oslo radeln Hunderte streikender Fahrer herum, um Unterstützung für ihre Forderung nach einem Tarifvertrag zu sammeln. Andere Länder nehmen dies zur Kenntnis. Rund 4.400 Busfahrer bei privaten Busunternehmen in Hessen haben am Dienstag um 2.30 Uhr einen unbefristeten Streik gestartet.

    Bei einer Abstimmung in der vergangenen Woche gab es eine Mehrheit von 99,5 Prozent für eine unbefristete Stellenausschreibung. Der Streik betrifft 22 Kommunen, darunter Frankfurt am Main, Kassel, Gießen, Fulda, Hanau, Langen, Darmstadt und Offenbach. Die wichtigsten Änderungen in Bezug auf Arbeitszeit und Ruhezeit beziehen sich auf die Art und Weise der Erfassung der Gesamtarbeitszeit und die Aufteilung des Arbeitstages. Bei der Berechnung der Arbeitszeit wurde vereinbart, daß bei einer Berechnungsfrist für die Erfassung der Gesamtarbeitszeit zwei Monate überschritten werden, 60 % des sektoralen Mindestlohns für Überstunden gezahlt werden. Was die Aufteilung des Arbeitstages für die Fahrer im Personenverkehr betrifft, so kann sie in getrennte Arbeitszeit- und Ruhezeiten unterteilt werden.

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    Exoman má najširší záber tém, keďže píše rukami exákov :)
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